06. Juli 2026

Verkehrssicherheit gelingt nur Miteinander

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Rücksichtsvolles Verhalten und gegenseitiger Respekt erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr.
Über den unterschiedlichen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit steht ein gemeinsames langfristiges Ziel: Die Zahl der Schwerverletzten und Getöteten im Straßenverkehr soll bis 2034 halbiert werden.

Festgelegt ist dieses Ziel in der Verkehrssicherheitsstrategie des Landes. Zudem bekennt sich Tirol zum EU-weiten Ziel der sogenannten „Vision 0“: Kein Kind soll mehr bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen.
Mobilität ist durch Assistenzsysteme, Gurtpflicht, Airbags, verbesserte Schutzkleidung für Motorradfahrende oder die Einführung von Tempolimits in den vergangenen Jahrzehnten deutlich sicherer geworden. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Fahrzeuge auf den Straßen zu, neue Mobilitätsformen kommen hinzu und die demografische Entwicklung verändert das Straßenbild: Immer mehr ältere Menschen sind unterwegs und es gilt, sich auch darauf entsprechend einzustellen.
64 Prozent der Unfälle in Tirol ereignen sich im Ortsgebiet. Hier treffen ungeschützte VerkehrsteilnehmerInnen – FußgängerInnen, RadfahrerInnen, E-Scooter-FahrerInnen – auf Pkw und Lkw. Besonders Kinder sind im Ortsgebiet gefährdet, etwa auf dem Schulweg.

Was wird getan, um die Sicherheit zu erhöhen?

Die Verkehrssicherheitsstrategie umfasst acht Handlungsfelder – von baulichen Maßnahmen wie dem Ausbau von Schutzwegen und Radinfrastruktur, übersichtlichen Kreuzungsbereichen und dem Umbau von Straßenabschnitten mit hoher Unfallhäufigkeit bis hin zur Bewusstseinsbildung. Dazu zählt auch die aktuelle Verkehrssicherheitskampagne des Landes Tirol. ExpertInnen sind sich einig: Durch rücksichtsvolles, vorausschauendes Verhalten im Straßenverkehr, Aufmerksamkeit und gegenseitigen Respekt sowie das Einhalten der geltenden Regeln kann der Großteil der Verkehrsunfälle verhindert werden.
 

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