Informationen zur Corona-Imfpung in leichter Sprache

Tirol impft

Es gibt jetzt eine Impfung gegen Corona.
Die Impfung ist sicher und wirksam.
Sie wurde streng geprüft.


Die Impfung ist freiwillig.
Sie entscheiden selbst,
ob Sie sich impfen lassen.


Alle, die sich impfen lassen wollen,
sollen eine Impfung bekommen.
Die Impfung kostet nichts.


In Österreich gibt es
eine Gruppe von Fachleuten.
Sie kennen sich sehr gut mit der Impfung aus.
Und sie empfehlen,
welche Personen die Impfung bekommen sollen.


Sie können sich online
für die Impfung anmelden.
Das ist seit 1. Februar
auf dieser Webseite möglich:
www.tirolimpft.at


 

Wie sieht der Plan für die Impfung aus?

In Tirol gibt es einen Plan für die Impfung.
Der Plan hat 3 Phasen.
Die erste Phase hat schon begonnen.


Für manche Menschen
ist das Corona-Virus sehr gefährlich.
Diese Menschen werden zuerst geimpft.
Das soll so schnell wie möglich gehen.


Als Erstes bekommen Menschen
in Alten-Heimen die Impfung.
Und Menschen,
die mit Corona-Kranken arbeiten.
Zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte.


Danach werden andere Menschen geimpft.
Bis Ende März 2021
sollen 50.000 Tirolerinnen und Tiroler geimpft sein.


Man muss sich zur Impfung anmelden.
Das ist seit 1. Februar 2021
online auf dieser Webseite möglich:
www.tirolimpft.at


Die Anmeldung funktioniert gleich
wie bei den Corona-Tests.
Wenn eine Person
die Anmeldung nicht selbst machen kann,
kann sie jemand anderer anmelden.


 

Erste Phase bis März 2021

Die Phase hat schon begonnen.
Es werden schon Menschen geimpft.

Diese Menschen werden
in der ersten Phase geimpft:


• Menschen, die in einem Alten-Heim
oder in einem Pflege-Heim
wohnen oder arbeiten.
Jedes Heim organisiert die Impfung selbst.
Meistens machen die Impfung Ärztinnen und Ärzte,
die das Heim schon kennen.
Bis Ende März sollen alle die erste Teil-Impfung bekommen.


• Menschen, die mit Corona-Kranken arbeiten.
Zum Beispiel Ärztinnen und Ärzte.
Jedes Krankenhaus organisiert die Impfung selbst.


• Menschen über 80 Jahre.
Jede Gemeinde organisiert die Impfungen.
Die Gemeinden haben geschaut,
wie viele Menschen über 80 Jahre
die Impfung haben möchten.
Dann sagt die Gemeinde den Menschen,
wann und wo sie geimpft werden.
Bis Ende März sollen alle die erste Teil-Impfung bekommen.


• Menschen, die eine Krankheit haben.
Mit bestimmten Krankheiten
kann das Corona-Virus sehr gefährlich sein.
Menschen mit solchen Krankheiten
können mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt sprechen.
Die Ärztin oder der Arzt organisiert die Impfung.
Bis Ende März sollen alle die erste Teil-Impfung bekommen.


• Menschen, die im Gesundheits-Bereich arbeiten.
Zum Beispiel: - Ärztinnen und Ärzte
- Pflegerinnen und Pfleger
- Sanitäterinnen und Sanitäter bei der Rettung
- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen
Bis Ende März sollen alle die erste Teil-Impfung bekommen.

 

Zweite Phase
ab April 2021

In der zweiten Phase werden diese Personen geimpft:

• Menschen über 65 Jahre.

• Menschen mit einem Beruf,
der sehr wichtig für die
Gesellschaft ist.


• Menschen, die mit Kindern und
Jugendlichen arbeiten.

 

Dritte Phase ungefähr
ab Mai/Juni 2021

In dieser Phase können sich
alle impfen lassen,
die das möchten.

 

Warum soll ich mich impfen lassen?

So viele Menschen wie möglich
sollen die Impfung bekommen.
Wenn sich viele Menschen impfen lassen,
breitet sich das Corona-Virus
nicht mehr so schnell aus.
Weniger Menschen werden davon sehr
krank oder sterben.


Es gibt keine Impf-Pflicht.
Sie entscheiden selbst,
ob Sie sich impfen lassen.


Es bekommen alle eine Impfung,
die eine Impfung haben möchten.


Ab wann gibt es die Impf-Stoffe in Tirol?

Verschiedene Firmen machen Corona-Impf-Stoffe:

• Firma BioNTech/Pfizer
• Firma Moderna
• In Kürze: Firma AstraZeneca
• Andere Firmen
Wenn es Impf-Stoffe von anderen Firmen gibt,
bekommt Tirol sie auch.


Wie gut wirkt die Corona-Impfung?

Die Impfung wirkt sehr gut.
Wenn Sie geimpft sind,
werden Sie vom Corona-Virus nicht so krank.


Vielleicht können Sie das Corona-Virus
aber trotzdem an andere Menschen weiter geben.
Das überprüfen Forscherinnen und Forscher gerade.


Ist die Corona-Impfung sicher?

Bevor ein Impf-Stoff erlaubt wird,
wird er sehr streng geprüft.
Das ist auch bei Corona-Impf-Stoffen so.


Es gibt strenge Regeln für die Prüfung.
Erst danach wird die Impfung
an Menschen ausprobiert.
Es wird geschaut:
Schützt die Impfung die Menschen?
Schadet die Impfung den Menschen nicht
oder fast nicht?
Nur dann wird die Impfung erlaubt.


 

Ich habe eine Frage zur Corona-Impfung.
Wen kann ich fragen?

Wollen Sie wissen,
ob die Impfung sicher ist
oder wie die Impfung wirkt?
Haben Sie andere Fragen?


Rufen Sie die Informations-Nummer
für ganz Österreich an:
0800 555 621
Sie können immer anrufen.
Von Montag bis Sonntag,
von 0:00 Uhr bis 24:00 Uhr.


Oder rufen Sie die Informations-Nummer
für Tirol an:
0800 80 80 30
Sie können von Montag bis Sonntag,
von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr anrufen.


Oder schauen Sie auf die Webseite des Sozial-Ministeriums:
www.sozialministerium.at

Strenge Sicherheits- und Hygienemaßnahmen und eingeschränkte Besuchsregelungen sind vor allem auch für die BewohnerInnen in den Tiroler Wohn- und Pflegheimen eine Belastung. Die Corona-Impfung offenbart eine Perspektive.

Am 27. Dezember 2020 fiel der Startschuss für die Corona-Impfungen in Tirols Wohn- und Pflegeheimen. „Die Schutzimpfung gegen das Coronavirus bringt die ersehnte Wende bei der Bewältigung der Pandemie. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist es natürlich für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Tiroler Wohn- und Pflegeheimen auch aus sozialer Sicht besonders wichtig, möglichst schnell den Normalbetrieb wieder zu erreichen. Durch die Impfung soll ein bestmöglicher Schutz der Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner und des Pflegepersonals gewährleistet werden“, sagt Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg.
In der laufenden Phase 1 der Tiroler Impfstrategie werden vornehmlich jene Personen geimpft, für die eine Covid- Infektion die größte Gefahr darstellt – dazu gehören die BewohnerInnen und MitarbeiterInnen in Wohn- und Pflegeheimen sowie jene Menschen, die im Gesundheitsbereich tätig sind.

„Gerade das Pflege- und Gesundheitspersonal leistet seit Beginn der Pandemie Außerordentliches, zum Teil geradezu Übermenschliches. Zu Recht werden sie als unverzichtbare Säule unserer Gesellschaft bezeichnet. Ihnen gebührt an dieser Stelle ein großer Dank“, betont LR Tilg. Entsprechend des Tiroler Impfplans laufen auch weiterhin die Vorbereitungen, Planungen und Durchführungen im Zuge der Covid-Impfungen auf Hochtouren. Die ersten BewohnerInnen und MitarbeiterInnen der Wohn- und Pflegeheime haben bereits die zweite Impfdosis erhalten, mit welcher sich nun die volle Schutzwirkung bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen einstellt.  

 

AZW-Online-Plattform unterstützt pflegende Angehörige

In Österreich werden rund 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen von Familienmitgliedern gepflegt. Für sie stellt das Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tirol Kliniken GmbH (AZW) Video- und Informationsmaterial online kostenlos zur Verfügung. Seien es Basis-Kenntnisse über einfache Pflegetätigkeiten wie die richtige Lagerung oder Nischenwissen bei Spezialerkrankungen – das AZW beleuchtet die komplexen Themen in all ihren Facetten.

„Die digitale Plattform zur Unterstützung pflegender Angehöriger liefert einen umfangreichen Überblick zu Betreuung und Pflege“, sagt Gesundheits- und Pflegelandesrat Bernhard Tilg. „Durch die Corona-Pandemie zeigt sich einmal mehr, wie wichtig die Digitalisierung auch im Gesundheitsbereich ist. So spielen inzwischen digitale Lösungen auch im Bereich der Pflege eine immer wichtigere Rolle.“

Alle Informationen sowie kostenlose Zugangsdaten für die Pflege-Plattform finden sich unter www.azw.ac.at sowie unter www.fhg-tirol.ac.at.
 

Corona-Impfstoff: 12 häufige Fragen, Mythen und Behauptungen im Faktencheck

IST DER CORONA-IMPFSTOFF SICHER?
Bei der Entwicklung des Corona-Impfstoff s werden alle üblichen Standards zu Regelungen, Entwicklungsphasen und Prüfverfahren der Impfstoffentwicklung eingehalten. Dies gilt insbesondere in der Europäischen Union, wo der Impfstoff jeweils eine reguläre Zulassung der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) erfährt. Zudem wird die EMA die Anwendung eines Impfstoff s auch weiterhin prüfen und auf mögliche auftretende Probleme reagieren.

WARUM WURDE DER IMPFSTOFF IN REKORDZEIT ENTWICKELT?
Die Entwicklung eines Impfstoff s kostet Unternehmen sehr viel Geld und birgt ein hohes finanzielles Risiko. Deshalb wird die Entwicklung meist auf mehrere Jahre aufgeteilt, um das Risiko zu minimieren. Beim Corona-Impfstoff wurden wegen der globalen Pandemie die Unternehmen und Forscher- Innen von Beginn an von der öffentlichen Hand unterstützt, das finanzielle Risiko wurde dadurch abgefedert und die Forschungen finanziell abgesichert. Deshalb war es möglich, Prüfverfahren und Studien parallel zu machen, die üblicherweise nacheinander erfolgen. Bei der aktuellen Impfstoffentwicklung konnte außerdem auf frühere, umfassende Erkenntnisse, etwa zu den dem Coronavirus ähnlichen Viren SARS und MERS, zurückgegriffen werden. Eine jahrelange Suche nach den für eine Impfung am besten geeigneten Strukturen des Virus blieb dadurch erspart.

WARUM BRAUCHT ES DEN IMPFSTOFF?
Da es aktuell noch keine geeigneten Medikamente zur Behandlung gibt, kann nur die Covid-Impfung eine Rückkehr der Gesellschaft zur Normalität ermöglichen. Eine Impfung kann außerdem viele Menschenleben retten, insbesondere von jenen Personen, die besonders gefährdet sind.

KÖNNEN GEIMPFTE PERSONEN DAS VIRUS VERBREITEN?
Die Impfung soll in erster Linie geimpfte Personen schützen und tut das auch nachweislich sehr effizient. Insofern ist die Impfung für die bzw. den Einzelnen entscheidend. Ob sie auch vor der Weitergabe des Virus schützt, wird derzeit erforscht.

WIE LANGE HÄLT DIE WIRKUNG DER IMPFUNG AN?
Da noch keine Langzeitstudien vorliegen, ist diese Frage noch unklar. Es gilt als unwahrscheinlich, dass eine Corona-Impfung ein Leben lang hält. Wie bei der Grippe-Schutzimpfung könnte eine regelmäßige Wiederholung nötig sein.

WIE VIEL PROZENT DER BEVÖLKERUNG MÜSSEN GEIMPFT WERDEN, UM ZUR „NORMALITÄT“ ZURÜCKZUKEHREN?
Laut dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) ist eine Immunisierung von etwa zwei Drittel der Bevölkerung nötig, um die Verbreitung des Coronavirus aufzuhalten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erachtet eine Durchimpfungsrate von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung für nötig, um die Virus-Verbreitung langfristig zu stoppen. Werden höher ansteckende Virus-Varianten vorherrschend, müssten auch mehr Menschen geimpft werden, um die Ansteckungshäufigkeit zu reduzieren.

WORAUF GRÜNDET SICH DIE IMPFSKEPSIS?
Viele Krankheiten wurden durch Impfungen nahezu ausgerottet, etwa Diphterie, Kinderlähmung, oder Masern. Manche Menschen stellen deshalb Impfungen in Frage, weil bestimmte Krankheiten nicht mehr auftreten und die mit diesen Infektionen verbundenen Probleme und Folgen nicht mehr bekannt sind. Sie vergessen dabei, dass diese gerade wegen der Impfungen praktisch nicht mehr vorkommen.

DER CORONA-IMPFSTOFF VERÄNDERT DAS ERBGUT.
Das ist unrichtig. Die mRNA enthält nur einen kleinen Teil der Virusinformation, ist sehr kurzlebig und kann weder in den Zellkern gelangen, wo unserer Erbinformation gespeichert ist noch in diese eingebaut werden. Deswegen kann die mRNA-Impfung auch nicht unser Erbgut verändern.

DER CORONA-IMPFSTOFF BIRGT GROSSE RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN – DIE CORONA-IMPFUNG LÖST SELBST CORONA AUS.
Bei jeder Impfung und jedem Medikament kann es zu Nebenwirkungen kommen. Bei den Corona-Impfstoff en von BioNTech/Pfi zer und Moderna hat sich bisher gezeigt, dass Nebenwirkungen in seltenen Fällen auftreten können und jenen bereits bestehender Impfungen ähneln. Im Hinblick auf die Sicherheit der Impfstoff e, erfolgt eine mindestens zweijährige Nachbeobachtungsphase. Bekannt sind z. B. allergische Reaktionen, die aber angemessen behandelt werden können. Im Gegensatz dazu handelt es sich bei häufiger auftretenden Rötungen, Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder allgemein grippeähnlichen Symptome um Impfreaktionen, die nach wenigen Tagen vergehen und eigentlich eine erwünschte Reaktion des Organismus auf die Impfung signalisieren.

IMPFUNGEN SIND ÜBERFLÜSSIG – DIE RICHTIGE HYGIENE REICHT AUS, UM SICH GEGEN GEFÄHRLICHE KRANKHEITEN ZU SCHÜTZEN.
Die Einhaltung von Hygienemaßnahmen kann ganz generell die Verbreitung von Infektionskrankheiten reduzieren, aber den Schutz, der von einer Impfung ausgeht, nicht ersetzen. Die bisherigen Studienergebnisse zeigen, dass die Ansteckungswahrscheinlichkeit durch eine Impfung stark reduziert wird.

ICH BRAUCHE KEINE IMPFUNG, ICH HABE ANTIKÖRPER – „NATÜRLICHE IMMUNITÄT“.
Eine überstandene Covid-19-Erkrankung schützt zwar wahrscheinlich für einen gewissen Zeitraum vor einer neuerlichen Infektion – wie lange genau, ist derzeit aber noch nicht bekannt. Ob eine zusätzliche Impfung diesen Schutz verbessert oder verlängert, ist aktuell Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

MIT DER CORONA-IMPFUNG WIRD EIN MIKROCHIP EINGEPFLANZT.
Die Behauptung, dass Menschen bei einer Impfung ohne ihr Wissen ein Mikrochip eingepflanzt wird, ist falsch.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.sozialministerium.at (Corona-Schutzimpfung – Häufig gestellte Fragen) www.rki.de (Robert-Koch-Institut)

Seit Anfang Februar können sich impfwillige Personen, die in Tirol wohnhaft oder berufstätig sind und eine österreichische Sozialversicherungsnummer haben, unverbindlich unter www.tirolimpft.at für eine Covid-Impfung vormerken lassen. Hier finden Sie eine Übersicht über den Ablauf der Vormerkung.

1) Besuchen Sie die Website www.tirolimpft.at. Dort gelangen Sie zur unverbindlichen Vormerkung für eine Covid-Impfung. Sollten Sie keinen Internetzugang haben oder mit dem Internet nicht vertraut sein, bitten Sie eine/n Angehörige/n oder eine Vertrauensperson, mit Ihnen die Dateneingabe durchzuführen. In Ausnahmefällen kann eine Impf-Vormerkung auch über die Gesundheitshotline 1450 erfolgen. Um eine Überlastung der Telefonleitung zu vermeiden und die Kapazitäten für jene Personen freizuhalten, die keine andere Möglichkeit als jene der Telefonvormerkung haben, wird gebeten, jedenfalls die Möglichkeit einer Online-Vormerkung in Anspruch zu nehmen. Sofern Sie sich bereits über Ihre Einrichtung (wie Altenwohn- und Pflegeheime), Ihren Arbeitgeber (im Fall von Krankenanstalten) oder im Rahmen der Erhebung der Gemeinden für über 80-Jährige für eine Covid-Impfung registriert haben, benötigt es keine zusätzliche Vormerkung über www. tirolimpft.at. Bitte vermeiden Sie Mehrfachvormerkungen.

2) Geben Sie an, ob Sie die Vormerkung für sich selbst oder für eine andere Person vornehmen.

3) Geben Sie Ihre persönlichen Daten bekannt. Diese Daten dienen der Verifizierung Ihrer Person. Zusätzlich geben Sie hier Ihre österreichische Sozialversicherungsnummer sowie gegebenenfalls Ihre Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe an.

4) Geben Sie Ihre Kontaktdaten bekannt. Diese Angaben sind wesentlich, um Sie zeitgerecht über Neuigkeiten, die weitere Vorgehensweise oder die Verfügbarkeit der Impfstoffe zu informieren. Bitte überprüfen Sie diese Daten nochmals.

5) Wählen Sie Ihren gewünschten Impfstandort aus.

6) Geben Sie weitere für die Covid-Impfung relevante Informationen, beispielsweise Vorerkrankungen, bekannt. RisikopatientInnen werden gebeten, sich vorab mit den betreuenden ÄrztInnen hinsichtlich einer Covid-Impfung zu beraten.

7) Sie sind vorgemerkt.
 

Weitere Informationen erfolgen zeitgerecht

Personen, die sich online vorgemerkt haben, erhalten zur weiteren Vorgehensweise bzw. konkreten Terminbuchung zeitgerecht weitere Informationen an die von ihnen bekannt gegebenen Kontaktdaten (SMS oder E-Mail). Personen, die sich für eine Impfstation vorgemerkt haben, erhalten zudem eine Nachricht, wenn sie dort einen konkreten Impftermin einbuchen können.

Personen, die sich im niedergelassenen Bereich vorgemerkt haben, werden bei Verfügbarkeit von Impfstoffen vom niedergelassenen Arzt bzw. der niedergelassenen Ärztin kontaktiert. „Dies wird aufgrund der aktuellen Liefergegebenheiten noch etwas Geduld erfordern – jedoch werden alle zur Verfügung stehenden Impfstoff e schnellstmöglich verimpft“, betont Elmar Rizzoli, Leiter des Einsatzstabes CORONA des Landes.

Die Tiroler Impfstrategie, häufig gestellte Fragen und Antworten zur Corona-Impfung sowie medizinische Fachinformationen können auch unter www.tirolimpft.at nachgelesen werden.  

 

Wichtiger Hinweis

Der Zeitpunkt der Vormerkung unter www.tirolimpft.at und die Auswahl des Impfstandortes haben keinen Einfluss auf eine allfällige Reihung. Diese wird ausschließlich auf Basis der Tiroler Impfstrategie und entsprechender Priorisierungen bzw. je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe durchgeführt. Diese Vorgehensweise ist für zielgerichtete Planungen wichtig, da die Impfstoffe derzeit noch begrenzt zur Verfügung stehen und in Tranchen angeliefert werden. Auf Basis der Tiroler Impfstrategie bzw. ihrer Phasen werden die Vormerkungen abgearbeitet.
 

In Tirol wird auf Hochtouren an der Durchführung, Planung und Verteilung der Covid-Impfungen gearbeitet. Da die Impfstoffe derzeit noch begrenzt zur Verfügung stehen, werden die Impfungen auf Basis des Tiroler Impfplans verteilt: Jene Menschen, die durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, sowie definierte Personen-, Risiko- und Berufsgruppen erhalten die Impfung in einer ersten Phase, die voraussichtlich bis Ende März bzw. Anfang April läuft. Sobald weitere Impfstoffe zugelassen sind und diese geliefert werden können, wird sich die Versorgungssituation bessern.

WANN WIRD IN TIROL GEIMPFT?
Die Covid-Impfungen sind in Tirol bereits angelaufen. Diesen liegt die Tiroler Impfstrategie zugrunde, die bei zusätzlich zur Verfügung stehenden Impfstoff en auch jederzeit adaptiert werden kann.

WER KANN SICH IN TIROL GEGEN DAS CORONAVIRUS IMPFEN LASSEN?
In Tirol wohnhafte oder berufstätige Personen mit österreichischer Sozialversicherungsnummer ab dem vollendeten 16. oder 18. Lebensjahr – je nach Impfstoff – können sich gegen das Coronavirus impfen lassen.

SIND DIE COVID-IMPFUNGEN FÜR KINDER GEEIGNET?
Derzeit steht kein Covid-Impfstoff zur Verfügung, der für Kinder zugelassen ist.

IST DIE CORONA-IMPFUNG IN TIROL KOSTENLOS?
Ja.

IST DIE CORONA-IMPFUNG IN TIROL FREIWILLIG?
Ja. Bei der Covid-Impfung wird auf Freiwilligkeit und Aufklärung gesetzt.

WO WERDEN IN TIROL IMPFUNGEN DURCHGEFÜHRT?
Die Impfung der breiten Bevölkerung wird künftig vorrangig von teilnehmenden niedergelassenen ÄrztInnen durchgeführt und nach Möglichkeit auch an unterschiedlichen Impfstandorten angeboten – beispielsweise Krankenanstalten oder weiteren Standorten. Die Impfstandorte werden gegebenenfalls unter www.tirolimpft.at erweitert. Derzeit (mit Stand 3. Februar 2021) stehen neben knapp 600 teilnehmenden niedergelassenen ÄrztInnen folgende Impfstandorte zur Auswahl: Messehalle Innsbruck, Klinik Innsbruck, Sanatorium Kettenbrücke, Privatklinik Hochrum, Landeskrankenhaus Hall, Bezirkskrankenhaus Kufstein, Bezirkskrankenhaus St. Johann, Reha Münster, Kursana Wörgl, Bezirkskrankenhaus Lienz, Bezirkskrankenhaus Reutte, Bezirkskrankenhaus Schwaz, Krankenhaus St. Vinzenz Zams, MedAlp Sportclinic Imst, Stadtsaal Landeck sowie Kundenservice- Stellen der ÖGK (Imst, Kitzbühel, Kufstein, Landeck, Reutte, Lienz, Telfs und Wörgl).

WO KANN ICH MICH FÜR EINE COVID-IMPFUNG VORMERKEN?
Impfwillige Personen können sich unter www.tirolimpft.at für eine Covid-Impfung unverbindlich vormerken lassen. Nach einer Vormerkung erhalten sie zeitgerecht weitere Informationen. Dies wird aufgrund der aktuellen Liefergegebenheiten noch etwas Geduld erfordern – alle zur Verfügung stehenden Impfstoff e werden jedenfalls schnellstmöglich verimpft. Die Reihung erfolgt gemäß dem Tiroler Impfplan und den dort definierten Phasen bzw. Personengruppen.
Weitere Informationen finden Sie dazu auf Seite 13.
Folgende Personen benötigen keine Vormerkung über das Online-System:
• Personen in Altenwohn- und Pflegeheimen (Kontakt und Information über die jeweilige Einrichtung)
• Personen in Krankenanstalten (Kontakt und Information über den Arbeitgeber).
• Personen über 80 Jahre, die sich bereits im Rahmen der Bedarfserhebung der Gemeinden registrieren haben lassen.

KÖNNEN SICH PERSONEN MIT VORERKRANKUNGEN BZW. (HOCH-)RISIKOPATIENTiNNEN ÜBER WWW.TIROLIMPFT.AT VORMERKEN LASSEN?
Personen mit Vorerkrankungen bzw. (Hoch-)Risikopatient- Innen werden gebeten, sich vorab mit ihren betreuenden ÄrztInnen zu beraten. Sofern dort keine gesonderte Impf- Liste für Personen mit hohem Erkrankungsrisiko geführt wird, können auch sie sich online unter Angabe ihrer Risikogruppenzugehörigkeit unverbindlich unter www.tirolimpft.at vormerken lassen. Unter www.tirol.gv.at, Bereich „Tirol impft“ / Fachinformationen finden Sie eine Übersicht der Risiko-Kategorien.

WANN KÖNNEN PERSONEN MIT WEITEREN INFORMATIONEN ZU IHRER COVID-SCHUTZIMPFUNG RECHNEN?
Infolge der unverbindlichen Vormerkungen erhalten die Personen zeitgerecht weitere Informationen an die von ihnen angegebenen Kontaktdaten. Da die Impfstoffe derzeit begrenzt zur Verfügung stehen, wird es noch etwas Geduld erfordern, bis einzelne Berufsgruppen, Betriebe oder die breite Bevölkerung geimpft werden können. Die Vorgehensweise und zeitliche Abfolge basieren auf dem Tiroler Impfplan. Wann genau konkrete Informationen zu Impfterminen an die vorgemerkten Personen versendet werden, hängt von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ab – als zeitliche Orientierung dient auch der Tiroler Impfplan. Eine (telefonische) Kontaktaufnahme mit den niedergelassenen ÄrztInnen bzw. Impfstandorten ist daher derzeit nicht erforderlich.

KANN EINE VORMERKUNG AUCH TELEFONISCH ERFOLGEN?
Die Bevölkerung wird gebeten, jedenfalls die Möglichkeit einer Online-Vormerkung in Anspruch zu nehmen. Bitte unterstützen Sie Personen bzw. Angehörige, die eine Online- Vormerkung nicht selbst erledigen können – beispielsweise, weil sie keinen Internetzugang haben oder mit dem Internet nicht vertraut sind. In Ausnahmefällen kann die Vormerkung auch telefonisch über die Gesundheitshotline 1450 erfolgen. Es wird gebeten, die 1450 tatsächlich nur für Ausnahmefälle zu nutzen. So kann eine Überlastung der Telefonleitungen vermieden und die Kapazitäten für jene Personen freigehalten werden, die keine andere Möglichkeit haben (weil beispielsweise auch keine Angehörigen zur Verfügung stehen, die dies online für sie erledigen könnten).

HABEN DER ZEITPUNKT DER VORMERKUNG ODER DER IMPFSTANDORT EINEN EINFLUSS DARAUF, WANN PERSONEN EINE COVID-IMPFUNG ERHALTEN?
Nein. Der Zeitpunkt der Vormerkung sowie der Impfstandort haben keinen Einfluss auf eine allfällige Reihung. Diese wird auf Basis des Tiroler Impfplans und entsprechender Priorisierungen (Alters-, Risiko- und/oder Berufsgruppenzugehörigkeit) bzw. je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe (und deren Zulassungsvorgaben) durchgeführt. Sobald mehrere Impfstoffe zur Verfügung stehen und diese geliefert werden können, wird sich die Versorgungssituation verbessern.

WANN UND WIE WERDEN IN DEN FOLGENDEN WOCHEN UND MONATEN KONKRETE IMPFTERMINE VERGEBEN?
Impftermine können dann vergeben werden, sobald die Impfstoffe entsprechend zur Verfügung stehen. Die vorgemerkten Personen erhalten zur weiteren Vorgehensweise bzw. konkreten Terminbuchung jedenfalls auf Basis ihrer bekanntgegebenen Daten eine Nachricht an die jeweiligen Kontaktdaten: Personen, die sich für eine Impfstation (beispielsweise an einer Krankenanstalt) vorgemerkt haben, erhalten beispielsweise eine Nachricht, sobald sie dort einen konkreten Impftermin einbuchen können. Personen, die sich im niedergelassenen Bereich vorgemerkt haben, werden bei Verfügbarkeit von Impfstoffen vom niedergelassenen Arzt bzw. der niedergelassenen Ärztin kontaktiert.

WIE VERHALTE ICH MICH VOR UND NACH EINER IMPFUNG?
Wenn Sie nach einer früheren Impfung oder anderen Spritze ohnmächtig geworden sind oder zu Sofortallergien neigen, teilen Sie dies bitte der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit. So können diese Sie nach der Impfung gegebenenfalls länger beobachten. Allergische Reaktion, oftmals mit Hauterscheinungen beginnend, können auch Stunden nach der Impfung auftreten – eine sofortige Kontaktaufnahme mit einem Arzt/einer Ärztin ist dann erforderlich. Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden. Wie nach jeder Impfung sind schwere körperliche Belastungen in den nächsten zwei bis drei Tagen nicht ratsam. Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung können schmerzlindernde/ fiebersenkende Medikamente (z.B. Paracetamol) eingenommen werden. Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt kann Sie hierzu beraten.

MUSS ICH INFOLGE MEINER VORMERKUNG NOCH AKTIV WERDEN BZW. JEMANDEN KONTAKTIEREN?
Nein. Sie erhalten an die von Ihnen bekannt gegebenen Kontaktdaten weitere Informationen. Nach Ihrer Vormerkung steht Ihnen auch eine persönliche Daten-Seite zur Verfügung. Dort können Sie Angaben ändern - beispielsweise sobald es weitere Berufsgruppen zur Auswahl gibt und diese besser auf Sie zutreffen.

WIE VIELE IMPFUNGEN SIND ERFORDERLICH, UM VOR EINER CORONAINFEKTION GESCHÜTZT ZU SEIN?
Der erste zugelassene Impfstoff war jener von BioNTech/ Pfizer. Der Impfstoff wird in zwei Dosen im Abstand von zumindest 21 Tagen verabreicht. Der zweite bereits zugelassene Impfstoff von Moderna wird ebenfalls in zwei Dosen, aber mit einem zumindest vierwöchigen Abstand verabreicht. Auch AstraZeneca wird in zwei Dosen verabreicht, der Abstand zur Erstimpfung soll elf bis zwölf Wochen betragen.

KANN ICH MIR AUSSUCHEN, WELCHEN IMPFSTOFF ICH ERHALTE?
Die Impfstoffe kommen zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf den Markt, sodass eine freie Wahl aufgrund der jeweiligen Verfügbarkeit derzeit nicht möglich sein wird. Für die zweite Teilimpfung wird jedenfalls der Impfstoff desselben Herstellers verwendet.

KANN EIN COVID-IMPFSTOFF ABGELEHNT WERDEN?
Die Covid-Schutzimpfungen sind freiwillig. Derzeit stehen die Impfstoffe noch begrenzt zur Verfügung, weshalb sie auf Basis der Tiroler Impfstrategie priorisiert verteilt werden. Die individuelle Auswahl eines Impfstoffs ist aufgrund der begrenzten Verfügbarkeiten derzeit nicht möglich, dementsprechend kann ein Impfstoff dahingehend auf freiwilliger Basis auch abgelehnt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass eine Zuweisung eines anderen Impfstoffes aktuell nicht stattfinden kann.

WIE WIRKSAM IST DIE COVID-IMPFUNG?
Bei den mRNA-Impfstoffen wie von BioNTech/Pfizer oder Moderna liegt entsprechend der vorliegenden Studienergebnisse eine Wirksamkeit von rund 95 Prozent vor. Der Vektorimpfstoff von AstraZeneca hat eine geringere Wirksamkeit eine Erkrankung zu verhindern, kann aber die Erkrankungsschwere günstig beeinflussen. Weitere Impfstoffe werden derzeit hinsichtlich ihrer Zulassung geprüft. Ob geimpfte Personen, die durch die Impfung vor einer Erkrankung geschützt sind, den Coronavirus auf andere Personen übertragen können, ist derzeit noch Gegenstand von wissenschaftlichen Studien.

WIE SICHER IST DIE IMPFUNG?
Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung zugelassen. Wie jeder andere Impfstoff wird auch ein neuer Impfstoff, der vor dem Coronavirus schützen soll, intensiv geprüft. Hier gibt es klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, die eingehalten werden müssen. Nur wenn sich dabei eine positive Nutzen-Risiko-Relation zeigt, wird der Impfstoff für den Markt zugelassen.

KÖNNEN COVID-IMPFSTOFFE NEBENWIRKUNGEN VERURSACHEN?
Ja. Impfreaktionen als Ausdruck der (erwünschten) immunologischen Abwehrreaktion des Körpers wie Müdigkeit oder ein „grippiges“ Gefühl sind wie bei anderen Impfungen auch möglich. Dabei handelt es sich um Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff. Solche Impfreaktionen klingen, wenn sie überhaupt auftreten, normalerweise innerhalb weniger Tage wieder ab. In seltenen Fällen treten allergische Reaktionen auf. Zu erwartende „echte“ Nebenwirkungen werden im Rahmen von weiteren laufenden Studien erfasst. Quelle und weitere Informationen dazu: www.sozialministerium.at.
Den Aufklärungsbogen zu den derzeit zugelassenen Impfstoffen finden Sie unter www.tirolimpft.at (Bereich „Fragen und Antworten zur Corona-Impfung“, Medizinische Information).

WER IST FÜR DIE IMPFSTRATEGIE IN TIROL VERANTWORTLICH?
Die Koordination und Organisation wurde in der zweiten Kalenderwoche 2021 vom Bund an die Länder übertragen. Der Bund ist weiterhin für die Beschaffung der Impfstoffe verantwortlich, während das Land Tirol für die Organisation, Verteilung und Durchführung zuständig ist.

WELCHE IMPFSTOFFE STEHEN IN TIROL DERZEIT ZUR VERFÜGUNG?
Aktuell (Stand 5. Februar 2021) sind in Österreich die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna zugelassen. Auch weitere Impfstoffe sollen nach deren Zulassung in Tirol verimpft werden – beispielsweise jener von AstraZeneca, der am 29. Jänner 2021 in der Europäischen Union zugelassen wurde.

WIE GELANGEN DIE IMPFSTOFFE NACH TIROL?
Die Impfstoffe werden vom Bund bestellt und von den Herstellerfirmen direkt an die Pharmagroßhändler der Bundesländer geliefert. Von dort werden sie an die jeweiligen Bedarfsträger (beispielsweise Altenwohn- und Pflegeheime) weitergegeben.

WERDEN IN TIROL IMPFSTOFFE „GEHORTET“?
Nein. Sämtliche für die ersten Impfungen zur Verfügung stehenden Impfstoffe werden umgehend verwendet. 
 

Informationsstellen „Covid-Impfungen“

Website des Landes Tirol: www.tirolimpft.at
Hotline des Landes Tirol: 0800 80 80 30 (täglich von 8 bis 22 Uhr erreichbar)
Website des Sozialministeriums: www.sozialministerium.at
Hotline der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES): 0800 555 621 (täglich rund um die Uhr erreichbar)
Bei Fachfragen der impfenden ÄrztInnen: www.aerztekammer.at 
 


Es sind ungewöhnliche Bilder in Tirols Skigebieten, die sich den Skifahrerinnen und Skifahrern in diesem Winter bieten: wenig befahrene Pisten soweit das Auge reicht, eingebettet in eine verschneite Winterlandschaft, von Wintersportbegeisterten mit FFP2-Maske allein genützte Gondeln und geschlossene Hütten – die jedoch dem Skifahrspaß keinen Abbruch tun.

Während sich in Tirols größeren Skigebieten normalerweise täglich bis zu 20.000 Sportbegeisterte aus aller Welt tummeln, sind es während der Corona-Pandemie Einheimische, für welche die Liftanlagen in Betrieb sind. Ein Ziel, für das sich LH Günther Platter massiv eingesetzt hat.
„Viele Tirolerinnen und Tiroler schätzen es sehr, dass sie trotz Corona-Pandemie die Zeit mit ihren Familien zum Skifahren nutzen können. Die überwiegende Mehrheit hält sich auch an die Vorsichtsmaßnahmen und Regeln, die coronabedingt in den Skigebieten gelten. In Zeiten wie diesen ist gegenseitige Rücksichtnahme entscheidend – die Tirolerinnen und Tiroler haben das erfreulicherweise verinnerlicht und gehen sehr verantwortungsvoll mit der aktuellen Situation um. Das ist der Schlüssel, dass es in den Tiroler Skigebieten jetzt auch so reibungslos funktioniert. Dafür gebührt mein Dank allen sportbegeisterten Landsleuten aber auch den Tiroler Seilbahnunternehmen, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen ihre Betriebe geöffnet halten und mit ihren Präventionskonzepten dafür sorgen, dass sicheres Skifahren gewährleistet ist“, sagt LH Platter.

Kein erhöhtes Infektionsrisiko beim Skifahren

Dass mit dem Skifahren kein erhöhtes Infektionsrisiko verbunden ist, bestätigte kürzlich eine Studie der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Cluster-Analysen zeigen nämlich, dass es so gut wie keine Fälle gibt, wo die Ansteckung beim Skifahren passiert ist. Zwar sei beispielsweise beim Anstehen eine Übertragung aufgrund von Tröpfchen und Aerosolen nicht ganz auszuschließen, doch sinke bei Aktivitäten im Freien insgesamt das Risiko für eine Virenübertragung.

Skifahren ist Volkssport in Tirol

„Was in Ostösterreich das Joggen oder Spaziergehen im Park oder Wald ist, ist für uns in Tirol das Skifahren. Klar ist, dass auch weiterhin alle Sicherheitsmaßnahmen und -konzepte eingehalten werden müssen. Die sportliche Betätigung und Bewegung an der frischen Luft stehen im Vordergrund“, betont LH Platter, dass das Skifahren zu Tirol einfach dazugehöre. „Das Skifahren von klein auf wird in unserem Land großgeschrieben – das zeigt sich auch an der Schulskiaktion „Skifahr’n“, mit der wir den Nachwuchs bereits in jungen Jahren für den Skisport begeistern wollen. Tirol ohne unseren Volkssport Skifahren ist nicht vorstellbar.“
 

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