06. Juli 2026

Verkehrsteilnehmer/in zu sein bedeutet, Verantwortung zu übernehmen

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statistik: 42 Verkehrstote in Tirol 2025 nach Verkehrsart.
Hinter den insgesamt 42 tödlichen Unfällen in Tirol im Jahr 2025 stehen vereinzelt medizinische Notfälle und technisches Versagen.

Doch der Großteil der schweren Verkehrsunfälle könnte verhindert werden. Seit Jahren sind Ablenkung und Unaufmerksamkeit die Unfallursache Nummer 1 in ganz Österreich. Ein kurzer Blick aufs Smartphone, die Klimaanlage am Touchdisplay einstellen oder zu lange die schöne Landschaft betrachten – schon ist es passiert. Zur Einordnung: Wer bei Tempo 50 den Blick nur drei Sekunden von der Straße abwendet, legt über 40 Meter im Blindflug zurück. Auch FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind häufig durch Handy oder Musik abgelenkt. 42 Prozent der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 waren auf Ablenkung oder Unachtsamkeit zurückzuführen. Auch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit (14 Prozent) sowie Vorrangverletzungen (16 Prozent) zählen zu den häufigen Unfallursachen. Unfälle mit Motorrädern enden besonders häufig mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich. Der geringe Schutz und hohe Geschwindigkeiten machen Motorradfahren besonders riskant. Das Land Tirol unterstützt daher jedes Jahr Fahrsicherheitstrainings und hat auf stark befahrenen Strecken Bodenmarkierungen für den richtigen Kurvenradius angebracht.

Ausgezeichnet „Voll paniert. Leben riskiert.“

Mit diesem und weiteren Slogans machte das Land Tirol in den Jahren 2024 und 2025 auf die Risiken von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr aufmerksam. Die Verkehrssicherheitskampagne des Landes wurde für ihren mutigen Ansatz mit dem Staatspreis PR in der Kategorie Nachhaltigkeitskommunikation und Corporate Social Responsibility ausgezeichnet. Der Staatspreis PR ist die höchste Auszeichnung für Public Relations in Österreich.
Land Tirol/Neuner / 2024 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken
 

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