Sie alle verfolgen ein Ziel: Wissen rund um das Thema Artenvielfalt, Naturschutz und Umwelt vermitteln und den sorgsamen Umgang mit unserem Natur raum von klein auf zur Selbstverständlichkeit machen. Das Land Tirol unterstützt die Initiativen mit Förderungen. Raus aus der Klasse – rein in die Natur. Der Verein natopia und die Grüne Schule des Botanischen Gartens in Innsbruck bringen Kindern aller Altersklassen die Natur näher. Welche Tiere und Pflanzen kommen in unserer Umwelt vor und was können wir tun, um die Artenvielfalt zu erhalten? Das wird in Workshops von ausgebildeten NaturpädagogInnen und WissenschaftlerInnen vermittelt und aktiv mit allen Sinnen erforscht.
Sommerabenteuer in der Tiroler Natur
Ob im fünftägigen Wassercamp oder bei eintägigen Abenteuern: Der Nationalpark Hohe Tauern bietet in Osttirol auch heuer ein buntes Sommerprogramm für Kinder und Jugendliche an und ermöglicht Sommerferien in und mit der Natur. Für besonders Naturbegeisterte zwischen 13 und 15 Jahren ist das Junior-Ranger-Programm ein echtes Highlight: Insgesamt zwei Wochen dauert die Ausbildung, bei der die Artenvielfalt im Nationalpark aus Sicht eines Rangers bzw. einer Rangerin unter die Lupe genommen wird. Auch die fünf Tiroler Naturparke bieten ein vielfältiges Sommerangebot.Alle Infos:
hohetauern.at/bildung
naturparke.tirol
Mehr Natur im eigenen Garten
Tirols Privatgärten und Parks sind zusammengenommen so groß wie die ganze Stadt Innsbruck. Eine enorme Fläche mit viel Potenzial: PrivatgartenbesitzerInnen können dazu beitragen, dass heimische Tier- und Pflanzenarten in Tirol gedeihen und ausreichend Platz finden. Seit 2016 wurden bereits fast 900 Gärten in ganz Tirol mit der Plakette „Natur im Garten“ ausgezeichnet. Sie bescheinigt den engagierten Hobby-GärtnerInnen nicht nur einen grünen Daumen, sondern hebt auch ihren Einsatz für den Natur- und Artenschutz hervor. Auch wer noch keinen Naturgarten hat, kann sich für die Plakette anmelden und von einer Naturgarten-Beratung profitieren.Was ist wichtig für einen naturnahen Garten?
Heimische Blütenpracht statt eintönigem Rasen, torffreie Erde, biologische Düngemittel, ruhige Ecken mit Totholz für Insekten und kleine Säugetiere wie Igel oder ein kleiner Teich sind nur einige Beispiele, wie aus einem Garten ein Paradies für die hei mische Flora und Fauna wird.Die Initiative „Natur im Garten“ feiert heuer ihr zehnjähriges Jubiläum. Interessierte GartenbesitzerInnen profitieren vom Beratungs- und Workshopangebot von „Natur im Garten“. Alle Infos: naturimgarten.tirol
„Wer die Natur und ihre Vielfalt schätzt, der schützt sie.“
– LR René Zumtobel