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09. Oktober 2019

Wohnortnah: Ausbildung und Arbeitsplatz

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Bernhard Tilg, Landesrat für Gesundheit, Pflege und Wissenschaft
Konkrete Maßnahmen hat die Landesregierung in den letzten Jahren für einen attraktiveren Pflegeberuf in Tirol verwirklicht.

LR Bernhard Tilg verweist zunächst auf die landesweit angebotene neue Ausbildung zur Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz und zum Pflegebachelor: „Damit gewährleisten wir auf hohem Niveau eine praxisorientierte und wohnortnahe dreistufige Ausbildung in enger Kooperation mit den Bezirkskrankenhäusern, der fhg und der UMIT.“

Mit der heuer im Herbst startenden Pflegeausbildung in Imst und St. Johann in Tirol sind die letzten weißen Flecken auf der Landkarte verschwunden: Somit steht in jedem Tiroler Bezirk der direkte Einstieg in den Pflegeberuf offen. Mit der Fachkompetenz für die Pflege ist es zugleich möglich, im dichten Netz der Tiroler Gesundheits- und Sozialeinrichtungen wohnortnah zu arbeiten. Ab kommendem Jahr 2020 wird außerdem eine einheitliche Entlohnung für die Pflegearbeit in Heim, Sprengel und Krankenhaus in Tirol eingeführt. „Gleiches Geld für gleiche Leistung beseitigt die bisherigen Lohnunterschiede“, freut sich LR Tilg über diesen neuen finanziellen Anreiz: „Es ist von wesentlicher Bedeutung, junge Menschen sowie gleichzeitig Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger für eine Pflegeausbildung zu motivieren. Aber auch Menschen, die sich in der Mitte ihres Berufslebens neu orientieren, entscheiden sich für die Pflege.“ Pflege betrifft uns alle. Nicht nur die Pflegebedürftigen selbst, auch viele Familien und Angehörige sind in Tirol davon betroffen. „Der Wert der Tiroler Zivilgesellschaft wird daran gemessen, wie wir mit unseren älteren Mitbürgerinnen und -bürgern, Kranken und Schwachen umgehen. Es ist unsere Verpflichtung, hier optimal vorzusorgen und den Menschen Sicherheit zu geben, in Geborgenheit älter und nicht alleine gelassen zu werden“, verweist LR Tilg auf den derzeit konsequent umgesetzten Strukturplan Pflege des Landes Tirol.
 

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