31. Mai 2021

„Melden Sie sich für die Corona-Impfung an“

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So der Appell der neuen Gesundheitslandesrätin Annette Leja an jene TirolerInnen, die sich noch nicht über www.tirolimpft.at registriert haben.

Im Rahmen der Landtagssitzung am 11. Mai wurde Annette Leja als neue Landesrätin für Gesundheit, Pflege und Wissenschaft angelobt. Angesichts der Covid-19-Pandemie liegt ihr Fokus in den kommenden Wochen vor allem auf der fortschreitenden Impfkampagne.
Als ehemalige Geschäftsführerin des Sanatoriums Kettenbrücke in Innsbruck stellt Annette Leja fest: „Ich habe selbst miterlebt, wie Menschen in dieser Pandemie erkrankt sind und welche Folgen eine Infektion haben kann. Ich weiß, welch massive Belastung sich daraus für die Patientinnen und Patienten, aber auch ihre Angehörigen ergibt – nicht zu vergessen auf das davon betroffene Pflegepersonal sowie die behandelnden Ärztinnenund Ärzte. Die Impfung ist unser Weg zurück zum gewohnten Leben, deshalb appelliere ich an die Tirolerinnen und Tiroler, sich impfen zu lassen.“
Die neue Landesrätin will die TirolerInnen noch stärker für den Pflegeberuf begeistern: „Wir müssen die Menschen dazu motivieren, sich in eine Pflegeausbildung zu begeben. Außerdem ist es unser Anspruch, dass das Pflegepersonal seinem Beruf treu bleibt.“ Die bestmögliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen bleibe durch die Umsetzung des Pflegepakets „Tirol 2030“ gewährleistet. „Die Weichen sind gestellt, ich will einen starken Fokus auf die Umsetzung des Pflegepakets legen. Geld pflegt nicht. Das übernehmen engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflegebereich, die wir nach Kräften unterstützen müssen.“
Die 51-jährige Annette Leja stammt aus Reith im Alpbachtal, ist verheiratet und Mutter eines 13-jährigenSohnes. Die studierte Betriebswirtin ist beruflich in Innsbruck verankert, war zunächst Verwaltungsassistentin, später Verwaltungsdirektorin und zuletzt Geschäftsführerin des Sanatoriums Kettenbrücke: „Daher ist mir das Gesundheitswesen in Tirol und Österreich bestens vertraut und ich kenne die Systempartner.“ Die neue Landesrätin wird „sehr rasch in die Arbeit kommen“ und will neue Akzente setzen.

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