31. Mai 2021

LR Mattle: „Ich bin Politiker geworden, um Probleme anzupacken“

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Anton Mattle ist Tirols neuer Landesrat für Wirtschaft, Digitalisierung, Familie, Jugend und SeniorInnen. Er will die heimische Wirtschaft nachhaltig aus der Coronakrise führen, die Digitalisierung vorantreiben und Generationen verbinden.

Seit 11. Mai 2021 ist Anton Mattle Mitglied der Tiroler Landesregierung. Hier stellt er sich und seine Ziele vor.
 

Wirtschaft stärken, Arbeitslosigkeit zurückdrängen

Die Coronakrise hat Tirols Wirtschaft stark getroffen, aber die Öffnungsschritte geben nun eine Perspektive für einen neuerlichen Aufschwung. Für LR Mattle, selbst Unternehmer, sind die kommenden Monate entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Jahre: „Wir hatten vor der Krise die geringste Arbeitslosigkeit aller Bundesländer, lagen beim Wirtschaftswachstum im Spitzenfeld und feierten beim Export jährlich neue Rekorde.“

„Mein Ziel ist, dass wir unsere Wirtschaftsbetriebe stärken, damit sie es nachhaltig aus der Krise schaffen und die Konjunktur so ankurbeln, dass wir in 24 Monaten wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben.“ Mattle hat selbst eine Lehre als Elektroinstallateur absolviert. Die weitere Stärkung der dualen Berufsausbildung und neue Formen von Qualifizierungsmaßnahmen sieht er als zentralen Schlüsselfaktor im Kampf gegen den Fachkräftemangel.

Digitalisierung soll Alltag der Menschen vereinfachen

Als langjähriger Bürgermeister kennt LR Mattle die Herausforderungen der Digitalisierung und sieht Tirol beim Breitbandausbau in den Regionen auf einem guten Weg. „Wir müssen die Digitalisierung noch weiter vorantreiben – das ist auch eine Lehre aus der Coronakrise. Tirol soll die modernste Verwaltung Österreichs haben und dadurch den Tirolerinnen und Tirolern mit digitalen Lösungen das Leben vereinfachen. Amtswege sollen künftig auch von zu Hause aus und in weiterer Folge auch mobil am Smartphone möglich sein – für alle, die das wollen.“

Das E-Government soll nicht das bisherige Bürgerservice der Verwaltung ersetzen, sondern diesen Service um einen weiteren Kommunikationsweg ergänzen. Dazu will LR Mattle einen Digitalisierungsgipfel innerhalb der Landesverwaltung einberufen.

Miteinander der Generationen

LR Mattle ist dreifacher Familienvater, dreifacher Großvater und innerhalb der Landesregierung auch für die Ressorts Familie, Jugend und SeniorInnen zuständig. „Ich bin in die Politik gegangen, um den Menschen zuzuhören und die Probleme, die sie bewegen, anzupacken. Deshalb werde ich den Tiroler Familien im Rahmen von Sprechstunden in den Bezirken zuhören. Egal, ob jung oder alt – das aufeinander Zugehen zählt“, sagt LR Mattle.
In der Coronakrise habe sich zuletzt gezeigt, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein und das Verbindende vor das Trennende zu stellen. „Als begeistertes Mitglied der Bergrettung kenne ich die generationsübergreifende Zusammenarbeit, das Miteinander und das gegenseitige Helfen. Ich will, dass die Generationen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern stehe für ein Miteinander aller in unserer Gesellschaft“, so LR Mattle abschließend.  

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