31. Mai 2021

Karwendel: Wohnzimmer vieler Tiere und Pflanzen

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Das Land Tirol und der Naturpark Karwendel erstellten gemeinsam mit der Universität Innsbruck die „Artenschutzstudie Karwendel“. Dabei wurden insgesamt 341 Tier- und Pflanzenarten unter die Lupe genommen und auf Basis von neun Kategorien 24 Arten davon als besonders schützenswert eingestuft.

Gradmesser dabei waren beispielsweise Schutzwürdigkeit, Gefährdungsgrad oder Aufwand der Schutzmaßnahmen. Besonders schutzwürdig sind demnach bekannte Arten wie Steinadler, Auerhuhn und Uhu, aber auch weniger bekannte wie der Purpurrote Plattkäfer, die Sumpf-Siegwurz oder das Rudolphis Trompetenmoos, welches weltweit nirgendwo so zahlreich vorkommt wie am Ahornboden in der Eng. „Die Studie bildet eine wesentliche Grundlage für die zukünftige Naturschutzarbeit im größten Naturpark Österreichs. Nur wer über Flora und Fauna Bescheid weiß, kann Lebensräume schützen und damit die besondere Artenvielfalt im Schutzgebiet erhalten“, ist Naturschutzreferentin LHStvin Ingrid Felipe überzeugt. Die Studienergebnisse werden nun in den Naturparkgemeinden, bei den Forstbetrieben und den VertreterInnen der Almwirtschaft näher vorgestellt, um darauf aufbauend weitere gemeinsame Initiativen zu starten. 

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