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19. Oktober 2020

Euregio macht Schule

von Elisabeth Huldschiner
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Die Euregio unmittelbar für die Menschen erlebbar machen – insbesondere für Kinder und Jugendliche: Das ist das Ziel zahlreicher Initiativen, die sich an junge Menschen richten. Nun bietet die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino Lehrinhalte für Tiroler Schulen an.

Auf Initiative von LH Günther Platter hat die Europaregion in Kooperation mit der Bildungsdirektion für Tirol und der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) ausführliche Lehrmaterialien über die Europaregion ausgearbeitet. Die Bandbreite der behandelten Themen reicht von Politik und Geschich- Land Tirol/Gratl te über Sprachen und Kultur bis hin zur Zukunft der Euregio. „Ziel dieser Initiative ist es, die Schülerinnen und Schüler dazu anzuregen, sich aktiv Gedanken über die grenzübergreifende Zusammenarbeit zu machen und an der Gestaltung ihres jetzigen, aber auch ihres künftigen Lebensraums mitzuwirken“, erläutert LH Platter das Konzept von „Euregio macht Schule“.

„Die Geschichte und die Politik haben die Euregio und unseren Lebensraum geprägt. Deshalb ist es so wichtig, dass Kinder und Jugendliche über diese Themen Bescheid wissen. Das Lehrmaterial von ‚Euregio macht Schule‘ zielt genau darauf ab und bietet Unterrichtenden einen großen Fundus an, um die Geschichte und politischen Entscheidungen in der Europaregion verständlich zu machen“, ist Bildungslandesrätin Beate Palfrader überzeugt.
Die anschaulichen und interaktiven Lehrmaterialien sind für Kinder von der ersten bis zur neunten Schulstufe konzipiert und befinden sich auf einer kindgerecht aufbereiteten Webseite mit vielen interaktiven und spielerischen Zugängen. So können sich SchülerInnen auch von zuhause aus mit der Thematik beschäftigen und Wissenswertes über die Euregio erfahren.

Ein Thema pro Monat

Neben Geschichten, Rätseln, Bildern und Spielen finden sich auf der Homepage auch Inhalte für Lehrende. „Insgesamt werden zehn Themen für das gesamte Schuljahr vorbereitet, wobei pro Monat ein spezielles Thema behandelt wird“, informiert Irmgard Plattner, Vize-Rektorin der PHT. Die SchülerInnen erhalten zu Beginn des Projekts ein Plakat, das Platz für zehn Puzzleteile bietet und mit Ende des Schuljahres fertiggestellt ist. „Jede teilnehmende Klasse kann dabei ihre Kreativität und ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen und an einem Gewinnspiel teilnehmen.“ (siehe Infobox)
Das Projekt wurde in Tirol bereits mit Schulbeginn gestartet. „Wir freuen uns, dass vonseiten der Südtiroler und Trentiner Schulbehörden Interesse besteht, die Initiative auch an ihren Schulen anzubieten“, so LRin Palfrader.
 

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