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29. Jänner 2020

Wohin soll die berufliche Reise gehen?

LH Günther Platter (Mitte), LRin Patrizia Zoller-Frischauf (2. von re.) und LRin Beate Palfrader wollen gemeinsam mit den Partnern der Interessensvertretungen von Wirtschaftskammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol und AMS Tirol junge TirolerInnen für die Lehre begeistern. Mit im Bild Eugen Stark, GF der IV (3. von li.) und WK-Tirol-Präsident Christoph Walser (hinten, 4. von li.) und der Lehrlingskoordinator des Landes Tirol, Roland Teissl (re.).
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LH Günther Platter (Mitte), LRin Patrizia Zoller-Frischauf (2. von re.) und LRin Beate Palfrader wollen gemeinsam mit den Partnern der Interessensvertretungen von Wirtschaftskammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol und AMS Tirol junge TirolerInnen für die Lehre begeistern. Mit im Bild Eugen Stark, GF der IV (3. von li.) und WK-Tirol-Präsident Christoph Walser (hinten, 4. von li.) und der Lehrlingskoordinator des Landes Tirol, Roland Teissl (re.).
Der "Tag der Lehre" zeigt Wege auf.

Social Media Container: https://www.youtube.com/watch?v=3uQw27UbQDI7.500 BesucherInnen in der Messe Innsbruck rund um über 30 Stände auf 5.000 Quadratmetern tummeln, an denen unterschiedliche Lehrberufe vorgestellt werden. Bereits zum fünften Mal fand dieser statt und lockte auch heuer wieder viele Interessierte zu dieser Informationsveranstaltung. Von angehenden KonditorInnen, die mit viel Fingerspitzengefühl süße Kunstwerke kreieren, über künftige FloristInnen, die in einem duftenden Meer aus Blüten ihr handwerkliches Geschick beim Fertigen von Blumensträußen unter Beweis stellen bis hin zu den MechatronikerInnen von morgen, die gekonnt Roboter bedienen: Insgesamt gibt es rund 10.900 Lehrlinge in Tirol – und die Chancen am Arbeitsmarkt stehen gut.

Land bleibt am Ball: Lehre weiter stärken

Fachkräfte sind gefragt – auch wenn die Zahl der Lehrlinge zuletzt wieder leicht anstieg: Im Vergleich zum Jahr 2017 waren es im Jahr 2018 um zwei Prozent mehr BerufseinsteigerInnen, die sich für eine Lehre entschieden haben. Vonseiten des Landes Tirol will man am Ball bleiben, um die Lehre weiter zu stärken und noch attraktiver zu machen.

„Initiativen brauchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Dass wir zuletzt ein kleines Plus verzeichnen konnten, ist auch Signal dafür, dass die gesetzten Maßnahmen und Förderungen für Lehrlinge fruchten. Doch wir sind noch lange nicht am Ziel, denn in vielen Bereichen wird der Fachkräftemangel auch in Zukunft eine große Herausforderung sein“, betont LH Günther Platter.

150 Lehrberufe in Tirol in 3.400 Lehrbetrieben

Mit Aktionen wie dem „Tag der Lehre“ sollen die Möglichkeiten einer dualen Ausbildung hervorgehoben und die vielfältige Ausbildungslandschaft aufgezeigt werden. „In erster Linie müssen wir es schaffen, dass die Lehre in der Gesellschaft und am Arbeitsmarkt wertgeschätzt und entsprechend attraktiv gestaltet wird. Denn an Möglichkeiten mangelt es in Tirol nicht: Es gibt über 150 Lehrberufe, die in rund 3.400 Betrieben darauf warten, von jungen motivierten Menschen ergriffen zu werden“, weiß LH Platter. Übrigens lassen sich auch viele Lehrberufe kombinieren, wie beispielsweise BäckerIn und KonditorIn oder MaurerIn und Bautechnische/r ZeichnerIn.
Der „Tag der Lehre“ ist eine Initiative der Fachkräfteplattform Tirol, der das Land Tirol bzw. Bildungsdirektion Tirol, die Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer, die Industriellenvereinigung und das Arbeitsmarktservice angehören.

 

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