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18. November 2020

Das Rote Kreuz hilft – auch bei der Integration 

Rabani Yaqoobi ist einer der freiwilligen MitarbeiterInnen von „Protect Plus“. Dieses Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.
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Rabani Yaqoobi ist einer der freiwilligen MitarbeiterInnen von „Protect Plus“. Dieses Foto wurde vor der Corona-Pandemie aufgenommen.

„Rettung“ ist vermutlich jene Assoziation, die man mit dem Roten Kreuz als Erstes in Verbindung bringt. Jedoch leistet diese Organisation auch weitere wichtige Beiträge für die Gesellschaft – wie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Umgesetzt wird dies unter anderem mit dem Projekt „Protect Plus“ oder der Sozialen Servicestelle Osttirol.
Wo können meine Kinder zur Schule gehen und wie kann ich sie bestmöglich dabei begleiten? Wer kann mir bei der Arbeitssuche helfen? Diese und ähnliche Fragen beschäftigen Menschen, die in Tirol eine neue Heimat gefunden haben. „Protect Plus“ – ein Projekt des Roten Kreuzes Tirol – unterstützt Menschen beim Start in ihr neues Leben in Österreich im Rahmen von Workshops zu unterschiedlichen Themen, die sich am Bedarf der Zielgruppen orientieren. So kann auf die Bedürfnisse der KlientInnen bestmöglich eingegangen werden.
Aber auch Menschen, die schon länger in Tirol leben, erhalten die Möglichkeit, mehr über ihre neue Heimat zu erfahren mit dem Ziel, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Unterstützt werden sie hierbei von ehrenamtlichen HelferInnen des Roten Kreuzes. Das Besondere dabei: Viele der freiwilligen Rotkreuz-MitarbeiterInnen stammen selbst aus den Herkunftsländern und können so die Menschen in ihrer Muttersprache beraten.

Soziale Servicestelle Osttirol

Die Soziale Servicestelle Osttirol – ein Pilotprojekt des Roten Kreuzes Osttirol und des Landes Tirol – ist im Bereich der Erwachsenensozialarbeit/psychosozialen Beratung tätig. Die Soziale Servicestelle Osttirol ist eine psychosoziale Beratungsstelle für Menschen in sozialen Notlagen, z.B. bei Überforderung durch familiäre, gesundheitliche und/oder finanzielle Probleme. Ziel ist eine rasche, effektive und unbürokratische Hilfestellung zur Überwindung der Problemsituation. „Als Drehscheibe und auch Vermittlungsstelle für alle sozialen Belange versuchen wir Brücken zu bauen, um die KlientInnen zu den passenden Einrichtungen bzw. Institutionen in der Osttiroler Soziallandschaft zu begleiten“, so Wilhelm Granig, der Leiter der Sozialen Servicestelle. Das Angebot der Sozialen Servicestelle ist anonym, freiwillig und kostenlos und umfasst neben Beratung und Information auch Begleitung und Vernetzung sowie aufsuchende Unterstützung. 

Soziale Servicestelle Osttirol

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 7 bis 19 Uhr
 

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