Seit mehr als 130 Jahren überwacht der Hydrographische Dienst des Landes Tirol systematisch den Wasserkreislauf im Land. Verlässliche Informationen zu Wasserständen, Niederschlägen oder Schneemengen sind für viele selbstverständlich. Dahinter steckt jedoch viel Arbeit: Sie basiert unter anderem auf einem dichten Messnetz, das von engagierten Ehrenamtlichen mit großem, unermüdlichem Einsatz betreut wird. Rund 140 freiwillige Wasser-BeobachterInnen leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in Tirol. Trotz moderner Mess- und Übertragungstechnik bleibt das persönliche Engagement unverzichtbar – vor allem für die Qualitätssicherung, die Betreuung der Messstellen und die lückenlose Datenerfassung. Der Hydrographische Dienst des Landes Tirol betreibt gemeinsam mit Partnern über 900 Messstationen und Pegelstellen im Land. Die täglich erhobenen Wasserdaten sind eine wichtige Grundlage für Hochwasserprognosen, Schutzmaßnahmen, Gefahrenzonenpläne und vieles mehr. Besonders wertvoll sind die langjährigen Messreihen. Sie zeigen, wie Gewässer und Grundwasser auf Wetterextreme und den Klimawandel reagieren.
„Ehrenamt bedeutet, freiwillig Zeit, Wissen und Energie einzubringen – nicht nur für sich selbst, sondern für die Gemeinschaft. In Tirol zeigt sich das auf vielfältige Weise. Für dieses Engagement möchte ich allen Ehrenamtlichen herzlich danken – Ihr Einsatz ist unverzichtbar, hält unsere Gesellschaft zusammen und macht unser Land lebenswert.“
– LHStv Josef Geisler